Diese Sendung stellt das anarchistische Kolektif 26 A vor. Mit einem Interview drückt sich ein Teil des Kollektives über Konzept und den Beginn des Projektes aus und über diversen Umgang mit Probelmatiken. Ein kurzer Beitragsblock über Kobane und die selbstverwaltete Region Rojava folgt.
Im aktuellen Bezug auf Österreich gibt es auch noch einen Beitrag zum 26. Oktober und die widerlichen Feierlichkeiten an diesem Tag!
Solidarität mit Kobane! No celebration of the nation!
Kolektif 26 A: kolektif26a.org
Schlagwörter: anarchismus, antifaschismus, antimilitarismus, nationalfeiertag, türkei
In dieser Sendung geht’s um folgende Themen. Im November werden die Antiknasttage in Wien stattfinden, deshalb hört ihr hier ein paar Infos rund um die Antiknasttage, Programm und den Aufruf. Danach spielen wir ein Interview mit einer griechischen Anarchistin zur Situation in Griechenland und dem Kampf gegen Bullen, Faschisten und Mafia in Exarchia ab. Das Interview ist aus der letzten Sendung des anarchistischen Podcast frequenz (A). Vor kurzem ist die Textsammlung ‘Anarchismus und Aufstand’ von Alfredo Bonanno bei Edition Irreversibel erschienen. Ich stelle das Buch kurz vor. Und so wie immer gibt es auch dieses Mal wieder Veranstaltungsankündigungen und Musik…
Schlagwörter: anarchismus, antifaschismus, Aufstand, buchvorstellung, gefängnis, griechenland, italien, musik, repression, revolution, wien
Kurze Infos zu aktuellen Repressionsfällen in Wien.
Ein Überblick über die Geschehnisse rund um die von Geflüchteten besetzte Schule in Kreuzberg Berlin.
Ein Update zu den Kämpfen der Gefangenen in Griechenland.
Schlagwörter: antifaschismus, besetzung, gefängnis, griechenland, hausbesetzung, rassismus, repression
Der Antifaschist Josef sitzt mittlerweile seit 63 Tagen in Untersuchungshaft in Wien Josefstadt. Freund_innen und Genoss_innen gestalten wieder einmal eine Sendung für Josef, der im Knast Radio Orange hören kann.
Mit dabei: Aktuelle Infos, viel Musik, ein eigens für Josef geschriebenes Märchen und spannende Termine für die nächsten Wochen.
(Streckenweise gabs technische Probleme im Studio, sorry dafür.)
Alle Infos zu Josefs Situation auf http://soli2401.blogsport.eu/
Schlagwörter: anarchismus, antifaschismus, antiknast, gefängnis, musik, repression, wien
Eine Sendung von Menschen aus der und rund um die Pizzeria Anarchia: Pizza, Antifa, Antinationales, scheiß Kiwarei, jiddisches, Pathos, gute Mucke und mehr!
Zu Beginn grüßen wir Josef, der seit den Protesten gegen den Akademikerball (24. Jänner) in U-Haft sitzt, und geben ein kurzes Update zu seiner Situation. Auch über die Situation in einigen anderen Städte wollen wir kurz berichten, u.a. über die “bratislava bez nackov/Bratislava ohne Nazis” Demo vom 15.04.
Die Pizzeria Anarchia ist räumungsbedroht! Und da es Gerüchte und Unklarheiten bezüglich ihrer tatsächlichen Situation gibt, rufen wir einfach mal direkt in der PizzA an und fragen, was Sache ist. Pizza Bleibt!
Am Montag, den 17.3. beginnt das sogenannte “Schlepperei-Verfahren”/der “refugee-Prozess”. Acht Menschen, die sich auch an den refugee-Protesten beteiligt hatten, werden beschuldigt illegale Fluchthilfe geleistet zu haben und sitzen deshalb seit Sommer 2013 in U-Haft. Wir sehen darin die Kriminalisierung von aktivem Widerstand gegen das europäische Grenzregime und Rassismus. Solidarität mit den refugees und allen Gefangenen!
Wenn Treibstoff zu Sprengsstoff wird, werden alle Knäste zu Baulücken,
Gänseblümchen blühen SoLiLa, und es gibt PizzA für alle!
Schlagwörter: antifaschismus, antiknast, antirassismus, bahö, bratislava, buchvorstellung, gefängnis, hausbesetzung, rassismus, raumaneignung, repression, wagenplatz, wien
Auch in dieser Sendung wieder ein kurzes Update zur Situation von Josef, der seit der Demo gegen den Akademikerball in Wien in U-Haft sitzt.
Der zweite Schwerpunkt der Sendung beschäftigt sich mit der Kriminalisierung von Fluchthilfe, von bürgerlichen Medien gern als “Schlepperei” diskreditiert. Aktuell steht ab 17. März wieder einmal ein Prozess am Landesgericht Wiener Neustadt an, diesmal richtet sich die Repression gegen Aktivisten der Refugee-Bewegung und andere Geflüchtete, die sich seit dem Sommer 2013 in Untersuchungshaft befinden. Medial war nach den Hausdurchsuchungen im Servitenkloster von grausamen Methoden und menschenverachtendem Vorgehen der vermeintlichen SchlepperInnen zu lesen, in den Akten findet sich allerdings kein Wort mehr davon.
Gelesen werden außerdem diverse Texte über die Hintergründe der Kriminalisierung, die Risiken von Grenzübertritten, Kritik an Grenzregimen und der Festung Europas sowie die Solidaritätserklärung des Refugee Protest Movement Vienna.
Smash all borders! Smash all nations!
Schlagwörter: aktivismus, antifaschismus, antiknast, antirassismus, bewegungsfreiheit, gefängnis, musik, proteste, rassismus, repression, wien
Unser Freund und Genosse Josef sitzt, seit dem er am 24. Jänner 2014 bei der Demo gegen den Akademikerball in Untersuchungshaft gesteckt wurde, im Knast Wien Josefstadt.
Weil der zuständige Staatsanwalt nach wie vor zum Besuch nur Familienangehörige zulässt, was mittlerweile einer Isolation gleichkommt, steht diese Radiosendung ganz im Zeichen der Solidarität mit Josef. Radio Orange ist nämlich glücklicherweise auch hinter Gittern zu empfangen, weshalb FreundInnen und GenossInnen das anarchistische Radio zum Anlass genommen haben, ihm Grüße, Wünsche, aktuelle Infos, Musik und vieles mehr über den Äther zu schicken. Wir stehen geschlossen gemeinsam hinter Josef und solidarisieren uns darüber hinaus mit den Antifaschisten Joel und Adel, die aktuell in Schweden bzw. Berlin einsitzen sowie die Rapid-Ultras, die gerade ebenfalls von einer Repressionswelle betroffen sind.
Außerdem Hintergrundinfos, ein Gedicht für Josef, ein Überblick über die bereits stattgefundenen Soli-Aktionen und solidarische Telefonanrufe.
Der Kampf geht weiter – NO PASARAN!
Schlagwörter: aktivismus, antifaschismus, antiknast, antirassismus, deutschland, gefängnis, musik, proteste, repression, wien
In dieser Sendung hört ihr Updates zu der Demo am 24. Jänner gegen den Akademikerball, die Repression und Medienhetze sowie eine kurze Vorstellung des Textes “Der Anarchismus gegen den Antifaschismus”.
Wir berichten über Neuigkeiten zum geplanten Justizzentrumsbau in München und den Kampf dagegen und lesen eine Einführung in den Text “Anarchie: Zivil oder Subversiv” von Dark Matter Publications.
Außerdem diverse Veranstaltungsankündigungen und jede Menge Musik.
Schlagwörter: anarchismus, antifaschismus, antiknast, Aufstand, gefängnis, proteste, rechtsextremismus, repression, wien
In der ersten halben Stunde gibt’s Ausschnitte aus einem Abend, der unter dem Titel „Historia de la resistencia – Anarchismus in Chile“ im Oktober im EKH stattgefunden hat. Dabei wurde auch ein Video gezeigt, das Teil des Buches “Macul con Grecia” ist (eine Kreuzung in Santiago de Chile, die immer wieder Schauplatz von Auseinandersetzungen mit der Polizei ist).
Das Buch erzählt von verschiedenen antikapitalistische Gruppen, die gegen Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre auftauchten. 1989 endete die 15jährige Militär-Diktatur. Gruppen mit unterschiedlichen Ideologien gingen aus dem bewaffnetem Kampf gegen die Diktatur hervor. Diese Gruppen teilen eine Geschichte des Widerstands in der die Anarchie erst seit den letzten 15 Jahren eine Rolle spielt.
Danach gibt’s Ankündigungen rund um den „Akademikerball“. NOWKR!
Schlagwörter: aktivismus, antifaschismus, antiknast, chile, geschichte, nowkr, proteste
Auf der Basis von Interview-Ausschnitten stellen wir antirassistische und queer-feministische Gruppen in Athen vor, ihren Widerstand gegen die staatliche Krisenpolitik, steigenden sozialen und institutionellen Rassismus, Sexismus und Homophobie. Diskutiert werden Fragen von Vernetzung, gesellschaftlichem Wandel, Herrschaft und Widerstand.
Mehr Infos auf unserem Blog
Schlagwörter: antifaschismus, antirassismus, Athen, Detention Centers, griechenland, Migrantischer Widerstand, queer-feministisch, soziale bewegungen
Fast auf den Tag genau jährt sich heute zum 75. Mal der von den Nazis selbst als „Reichskristallnacht“ bezeichnete Novemberpogrom. Mit dem 9. November 1938 ging eine sich permanent radikalisierende antijüdische Politik der Nationalsozialisten in eine neue Phase. Während in den Jahren zuvor noch Ausgrenzung und Vertreibung im Mittelpunkt standen bedeutete der 9. November den Auftakt zur direkten Verfolgung, die dann wenige Jahre später in die „Endlösung der Judenfrage“ mündete. Somit steht die heutige Sendung des anarchistischen Radios im Zeichen des Gedenkens und Erinnerns an den 9. November 1938. Als Vorwand für den Pogrom diente den Nationalsozialisten die Exekution des NSDAP-Mitglieds Ernst Eduard von Rath in der Deutschen Botschaft in Paris durch den polnischen Juden Herschel Grynszpan. Die durch die jahrelange massive Propaganda aufgestachelte deutsche Bevölkerung konnte nun endlich ihren Hass und ihre Agressionen gegen den vermeintlichen Feind der Volksgemeinschaft freien Lauf lassen. Dabei hinterliessen sie eine blutige Spur der Zerstörung.
Wir werden zum Einstieg in das Thema dieser Sendung dem Attentat selbst genauer nachgehen. Exekutionen von Nazis sind auch jetzt gerade wieder ein brandaktuelles Thema in den Medien. Aus diesem Grund werden wir einen Blick nach Griechenland werfen und auf die dortigen Ereignisse zu sprechen zu kommen. Am 1. November wurden zwei Mitglieder der faschistischen Golden Dawn Partei, die den Saalschutz für ein Neonazi-Treffen machten, hingerichtet. Darüber werden wir ausführlich berichten und die unterschiedlich kolportierten Meldungen näher betrachten ebenso wie die Vorgeschichte: Die Ermordung des antifaschistischen Rappers Pavlos Fyssas. In Solidarität wird uns musikalisch Pavlos Fyssas und anderer griechischer Hip-Hop begleiten.
Schlagwörter: antifaschismus, antisemitismus, geschichte, griechenland, nationalsozialismus
Die Eiserne Kolonne (Columna de Hierro) war eine im spanischen Bürgerkrieg tätige anarchistische Miliz. Noch lautstärker als die anderen anarchistischen Kolonnen, vertritt diese die Meinung, dass der antifaschistische Kampf (bzw. Bürgerkrieg) Hand in Hand mit einer Konsolidierung und Ausweitung der sozialen Revolution stattfinden müsste.
Am 1. Oktober 1936 verließ die Eiserne Kolonne die Front bei Teruel in Richtung Valencia, um dort ihre Vision einer revolutionären Ordnung durchzusetzen. Sie entwaffnete die verhasste städtische Wachmannschaft (Guardia Civil), drängte in das Gerichtsgebäude, um die dortigen Akten zu zerstören, und führte proletarische Enteignungen durch. Damit fingen die Anfeindungen und Verleumdungen gegen die Kolonne an: nicht nur seitens der kommunistischen und sozialistischen “Verbündeten” im Bürgerkrieg, sondern auch seitens jenen MitgliederInnen der CNT/FAI, die eine ganz andere Auffassung des antifaschistischen bzw. anarchistischen Kampfes vehement vertreten, und damals durchgesetzt hatten (was zur aktiven Teilnahme der CNT/FAI in der republikanischen Regierung geführt hatte).
Wie die anderen anarchistischen Milizen auch, sahen die AnarchistInnen der Eisernen Kolonne die Zerschlagung der Gefängnisse als eine revolutionäre Selbstverständlichkeit. Viele der dadurch befreiten Insassen entschieden sich dazu, sich ihren BefreierInnen anzuschliessen. Aus diesem Grund befanden sich unter mehreren tausend KämpferInnen der Kolonne auch hunderte ehemalige Strafgefangene des Valencianischen Gefängnisses San Miguel de los Reyes. In dieser Sendung lesen wir einen Text, der von einem solchen ehemaligen Strafgefangenen geschrieben wurde, der mit der Eisernen Kolonne kämpfte, und sich mit dieser bis zuletzt gegen die Auflösung der Milizen und gegen die durch die Regierung gezwungene Militarisierung stemmte.
Schlagwörter: antifaschismus, gefängnis, revolution, spanien
Wie und in welcher Form beteiligen sich Frauen in rechtsextremen Gruppierungen, am Straßenkampf und in rechtskonservativen Parteien? Welche Frauenbilder dominieren im Kontext von freien Kameradschaften, Burschenschaftlern und Stiefelnazis? Organisieren sich rechte Frauen eigenständig oder sind sie doch nur “Anhängsel” oder Mitläuferin ihrer rechtsextremen Partner wie medial gern suggeriert wird? Gibt es so etwas wie einen “nationalen” Feminismus und wie passen selbstbewußte, starke, Seite an Seiten mit männlichen Kameraden für Blut, Boden und Vaterland kämpfende Frauen ins klassische Bild der deutschen Mutter am Herd?
Diese und weitere Fragen beantwortet im anarchistisches Radio eine Studiogästin, die seit vielen Jahren zum Thema arbeitet und forscht.
Schlagwörter: antifaschismus, antirassismus, österreich, deutschland, feminismus, frauenbewegung, nazis, rassismus, rechtsextremismus